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Erschütterungsschutz an Bahnstrecken

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Für die Beurteilung verkehrsinduzierter Erschütterungsimmissionen wird die DIN 4150-2 („Erschütterungen im Bauwesen - Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden“) angewendet. Hierin werden Angaben zu relevanten Beurteilungsgrößen und Anhaltswerten gemacht, bei deren Einhaltung davon ausgegangen werden kann, dass die auftretenden Erschütterungsimmissionen als nicht erheblich belästigend einzustufen sind. Im Rahmen der Planung des Aus- und Neubaues von Eisenbahn- und Straßenbahnstrecken werden die folgenden Untersuchungen durchgeführt:

  • Messtechnische Beweissicherung von Erschütterungsimmissionen in vorhandenen Gebäuden an bestehenden Bahnstrecken.
  • Beurteilung der erhobenen Einwirkungen auf Menschen im Gebäude nach DIN 4150-2.
  • Messtechnische Ermittlung der spektralen Freifeld- und Gebäudeübertragungsfunktionen an Neubaustreckenabschnitten durch Fremderregungen (Unwuchterregung, Impulsanregung).
  • Messung des sekundären Luftschalls in Wohnräumen im Umfeld von Tunnelstrecken und Beurteilung der Einwirkungen.
  • Messung der Erschütterungsemission von Zügen mit begleitender Geschwindigkeitsmessung im Hinblick auf die Erstellung von Immissionsprognosen.
  • Prognostizierung der zukünftigen Erschütterungsimmissionen in Wohnräumen für in Planung befindliche Fern- oder Stadtbahnstrecken.
  • Für die Planung von Hochbauten (Gebäuden, Brücken, Türme) im Einwirkungsbereich von Bahnstrecken werden Prognosen auf der Grundlage von FEM-Berechnungen erstellt.