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Verkehrswegebau

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Von Verkehrsanlagen (Bahnstrecken, Straßen) gehen Geräuschimmissionen auf im Einwirkungsbereich befindliche Siedlungsflächen aus. Schallimmissionen zählen gemäß § 3 BImSchG zu den Immissionen, die je nach Stärke und Wahrnehmbarkeit geeignet sind, erhebliche Belästigungen für die Nachbarschaft herbeizuführen. Gemäß § 41 (1) BImSchG ist beim Neubau oder der wesentlichen Änderung von Verkehrswegen sicherzustellen, dass durch diese keine schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche hervorgerufen werden können, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind. Im Zusammenhang mit der Planung von Verkehrsanlagen werden die folgenden Leistungen erbracht:

  • Prognostizierung und Beurteilung der Verkehrslärmimmissionen nach der Verkehrslärmschutzverordnung (§ 16. BImSchV) für neu zu bauende oder „wesentlich“ zu ändernde Verkehrswege.
  • Erarbeitung von Vorsorgemaßnahmen zur Erfüllung des gesetzlichen Anspruches betroffener Anlieger auf Lärmvorsorgemaßnahmen unter Berücksichtigung von § 41 (2) BImSchG. Erarbeitung von Argumenten zur Abwägung des Schallschutzkonzeptes für den Vorhabenträger oder die Genehmigungsbehörde
  • Fachliche Begleitung der Projekte in den Rechtsverfahren (Raumordnung, Planfeststellung, Plangenehmigung, Bebauungsplanung) mit Beratungsleistungen insbesondere an den Schnittstellen „Betroffener – Vorhabenträger – Genehmigungsbehörde“.
  • Erarbeitung schalltechnischer Gutachten zu den Belangen des Schallschutzes im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung von Verkehrsprojekten. Hierzu zählen insbesondere die Prüfung möglicher Gesundheitsgefahren sowie die Prognostizierung und Beurteilung der Einwirkungen durch den Baubetrieb.